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Reinhardt - Concerto ex Dis für Horn

Art.Nr.:
ROM 025b
Ausgabe:
Klavierauszug, Art.Nr.: ROM 025b
Partitur, Art.Nr.: ROM 025a ( + 2,00 EUR )
Orchesterstimmen, Art.Nr.: ROM 025 ( + 7,00 EUR )
18,00 EUR
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Die umfangreichste Quelle für Hornmusik aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts ist eine heute in der Universitätsbibliothek von Lund Schweden aufbewahrte handschriftliche Sammlung der Akademischen Kapelle. Viele der darin vertretenen Komponisten waren auf die eine oder andere Weise mit dem Dresdner Hof verbunden, und es ist möglich, daß es sich bei dem Kopisten um einen Hornisten handelte, der diese Stadt besucht hat.

Liste der Hornkonzerte der Sammlung Lund (klick)
In der Sammlung Wenster werden 18 ( und nicht wie immer angegeben 17) Konzerte für Horn aufgeführt, in der Originalbezifferung der Sammlung sind das:
Nr. 1 Schultz - Concerto ex Dis für Horn, Traversflöte, Violine und Basso
Nr. 2 Anonym (Hoffmann) - Concerto ex Dis für Horn, 2 Oboen und Streicher
Nr. 3 Quantz (C.G. Fischer?) - Concerto ex Dis für Horn und Streicher
Nr. 4 Anonym - Concerto ex Dis für Horn, 2 Oboen und Basso
Nr. 5 Förster - Concerto ex Dis für Horn und Streicher
Nr. 6 Anonym - Concerto für Horn, Oboe d`amore und Basso
Nr. 7 Graun - Concerto ex D für Horn, Oboe d`amore und Basso
Nr. 8 Graun - Trio ex D für Horn, Violine und B.c
Nr. 9 Quantz - Concerto für Horn, Oboe und Streicher
Nr.10 Knechtel - Concerto ex D
Nr.11 Knechtel - Concerto ex Dis
Nr.12 Förster - Concerto ex Dis
Nr.13 Anonym (Hampel?) - Concerto ex D für Horn und Streicher
Nr.14 Röllig - Concerto ex Dis für Horn und Streicher
Nr.15 Röllig - Concerto ex D für Horn und Streicher
Nr.16 Graun - Concerto ex D für Horn und Streicher
Nr.17a Reinhardt - Concerto ex Dis für Horn und Streicher
Nr.17b Gehra - Concerto ex D für Horn und Streicher

Nr. 17a  Reinhardt
 Concerto ex Dis-Dur für Corno concertato, 2 Violinen, Viola und Basso


Dieses Konzert hat ausgesprochen virtuose Sprünge auch in das tiefe Register, eine Kunst die besonders Hampel als 2. Hornist  der Hofkapelle in Dresden beherrscht haben soll. Es ist somit eines der "tiefen" barocken Konzerte und dürfte damit auch heute noch 2.Hornisten eine schöne Aufgabe auch als Solist schaffen. 
Über den Komponisten findet sich leider sehr wenig in den Quellen. Ein  Andreas Reinhardt findet sich in Schwerin, dort wurde er am 20.10.1750 als Premier-Waldhornist angestellt. Ob die Schreibweise korrekt ist darf bezweifelt werden.
Im Musiklexikon von Walter findet sich ein Johann Chistian Reinhardt. Er war der Sohn eines Schuhmachers und wurde in Leipzig am 24.12.1691 geboren. Mit 10 Jahren wurde im ein 2-jähriger Oboenunterricht durch adlige Gönner finanziert. Als er 16 Jahre war kam er als Page zu Graf Wackerbart (Dresden). Dieses Amt hatte er 10 Jahre inne und war dann weiter  7 Jahre bei diesem Adligen als Musiker angestellt. 1724 wechselte er zu dem polnischen Fürsten Lubomirsky Spisky, 1725 zu Fürst Radzivil. Ab dem Jahr war er Kammermusiker im hochfürstlich Ernst-Augustinischen Dienst.

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