Johann Georg Abeltshauser
Quartett op. 4 für Flöte, Klarinette, Horn und Fagott
Im Jahr 1813 erschien das vorliegende Quartett mit dem Titel Six pièces en Quatuor pour Flûte, Clarinette, Cor et Basson, Oeuvre 4 von Johann Georg Abeltshauser. Auf dem Titelblatt ist vermerkt, dass er zu diesem Zeitpunkt Premier Cor du Théâtre Français de Strasbourg war. Biographisch ist wenig über ihn bekannt.
Sein Sohn war Ignatius Georg Abeltshauser. Dieser wurde 1805 oder 1806 in Arenberg, Département de Rhin-et-Moselle, Französisches Kaiserreich, geboren. Nachdem er in einem Duell seinen Gegner getötet hatte, floh er nach Irland, wurde dort ein bekannter Sprachforscher und ordinierte als Priester. 1866 starb er in Dublin.
1805/06 muss Johann Georg Abeltshauser also vor seinem Straßburger Engagement in Arenberg gelebt haben.
Neben seinem vorliegenden Quartett op. 4 veröffentlichte er 1813 bei Schott noch 12 Quartette für 4 Hörner, 6 Quartette op. 3 für 2 Flöten und 2 Hörner sowie als Opus 2 ein Quartett D-Dur für 2 Flöten und 2 Hörner (neu ediert als ROM 429).
Zusätzlich zur originalen Stimme der Klarinette in C wurde eine Stimme in B ediert.
Die Satzfolge ist: Allegro moderato – Adagio ma non troppo – Chasse – Allegro maestoso – Adagio – Walse