Über den Komponisten Roy ist in der musikwissenschaftlichen Literatur leider nur wenig zu erfahren. Auf dem Erstdruck des vorliegenden Quartetts, der um 1815 beim Pariser Verlag Victor Dufaut erschien, wird vermerkt, dass C. Eugène Roy Artiste du Théâtre de la Porte Saint-Martin war.
Nach Fétis starb Eugène Roy – auch als Leroy bekannt – 1816 in Paris im Alter von 45 Jahren, wurde also um 1770/71 geboren. In den letzten Jahren seines Lebens war er zweiter Dirigent bei den „Bals champêtres de Tivoli". Er beherrschte mehrere Instrumente; für die Flöte schrieb er zahlreiche Werke, darunter einige Schulwerke.
Gewidmet ist das Quartett dem Hornisten L. Poussez, einem Schüler des bekannten Pariser Hornisten Pierre Louis Collin.