Bearbeitet nach der Oktettfassung der „Gran Partita" KV 361/370a für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott
Mozarts überaus groß besetzte „Gran Partita" KV 361, für 12 Bläser und Kontrabass, erschien im 18./19. Jahrhundert nie im Druck und wurde auch als Abschrift nur selten überliefert. Dagegen gab es von einer Fassung für 2 Oboen, 2 Klarinetten, 2 Hörner und 2 Fagotte zahlreiche Abschriften und sogar zwei Drucke. Diese Fassung enthält die Sätze 1, 2, 3 und 7 und könnte möglicherweise die Urfassung der bekannten großen Fassung sein, die der Klarinettist Anton Stadler 1784 aufführte. Populärer war zu jener Zeit mit Sicherheit die Oktett-Besetzung.
Da es im 18. Jahrhundert auch zwei arrangierte Fassungen für Quartett gab, erscheint es dem Herausgeber legitim, im Sinne dieser Zeit eine Bearbeitung für Bläserquintett zu schaffen.