Johann Strauss – Czechen-Polka op. 13 für Bläserquintett
Johann Strauss (Sohn) wurde am 25. Oktober 1825 in Wien geboren und starb dort am 3. Juni 1899. Als Sohn des gleichnamigen Walzerkomponisten trat er zunächst gegen den Willen des Vaters in dessen Fußstapfen, gab 1844 sein Debüt mit eigenem Orchester und avancierte in den folgenden Jahrzehnten zum meistgefeierten Tanzmusik-Komponisten Wiens. Mit Werken wie „An der schönen blauen Donau“ und der Operette „Die Fledermaus“ wurde er weltberühmt und als „Walzerkönig“ verewigt.
Czechen-Polka op. 13
Die Czechen-Polka entstand 1845 – nur ein Jahr nach Strauss’ Debüt als eigenständiger Kapellmeister – und zählt damit zu seinen frühesten veröffentlichten Werken. Uraufgeführt wurde sie am 21.7.1845 in Wien. Wie viele seiner frühen Tanzstücke schrieb Strauss sie ursprünglich für Orchester; gedruckt erschien die Polka 1846 beim Wiener Musikverlag Pietro Mechetti. Hier erklingt das Werk in einer reizvollen Bearbeitung für Bläserquintett (Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott).