Das vorliegende Largo für Horn und Pianoforte erschien etwa 1818/1819 bei Breitkopf & Härtel in Leipzig. Als Vorlage für dieses Arrangement diente das Largo aus dem Streichquartett Hob III:74, dem sogenannten „Reiter-Quartett“. Der Beiname geht auf den galoppierenden Rhythmus des Finalsatzes zurück, der an einen Reiter erinnert.
Wer diese Bearbeitung anfertigte, ist nicht überliefert. Interessant ist dieses historische Arrangement dennoch, da es noch die Gegebenheiten des Naturhorns berücksichtigt.
Gerade darin liegt seine Originalität: als musikhistorisches Zeugnis einer zeitgenössischen Bearbeitung eines populären Werkes von Joseph Haydn.