Concert a 5 für Cornu, 2 Violinen, Viola und Basso continuo
Friedrich Wilhelm Riedt wurde am 5. Januar 1710 in Berlin geboren. Sein Vater stammte aus England und kam als „Silberdiener“ an den königlichen Hof zu Berlin. Riedt studierte unter anderem bei Johann Gottlieb Graun und war anfangs wie sein Vater als „Silberdiener“ angestellt. 1741 erhielt er eine Anstellung als Flötist in der königlichen Kapelle Friedrichs des Großen. 1749 wurde er zum Direktor der „Musikübenden Gesellschaft zu Berlin“ berufen, die er mitgegründet hatte. Er starb am 5. Januar 1783 in Berlin.
Das vorliegende Konzert befindet sich in der Musikaliensammlung der Landesbibliothek Schwerin (Signatur Mus 4467/1) und stammt aus der Zeit um 1750.