Fritz Krügers „Lustiges Quartett“ für die relativ selten besetzte Kombination aus Oboe, Klarinette, Horn und Fagott versteht sich als humoristisches Scherz-Potpourri: Zahlreiche populäre Werke – vom Radetzky-Marsch bis zum Freischütz – werden augenzwinkernd zitiert und miteinander verwoben.
Erstmals erschien das Werk 1894 im Druck, beim Verlag Lehne & Co, Hannover.
Wolfram Huschke berichtet in seinem Buch „Zukunft Musik – Eine Geschichte der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar“ (Böhlau Verlag, 2006) von einer Aufführung am 7. April 1922 im Rahmen eines heiteren Benefizkonzerts der Lehrkräfte zugunsten von Freistellen an der Weimarer Musikhochschule.
Wer der Komponist bzw. Arrangeur Fritz Krüger tatsächlich war, ließ sich bislang leider nicht ermitteln.