Concerto a 5 ex Dis für Horn, 2 Violinen, Viola und Basso
Der heute nur wenig bekannte Komponist Peter Joachim Fick (früher auch Johann genannt) ist mit mindestens 26 Konzerten, 6 Barocksinfonien und weiteren Werken in der Musikaliensammlung der Landesbibliothek Mecklenburg-Vorpommern vertreten.
Über sein Leben ist nur wenig überliefert: 1730 wurde ein „Laquay monsieur Fick“ am Hof zu Schwerin angestellt, 1740 wird er noch einmal als Hoforganist erwähnt. Er starb 1743 in Schwerin und wurde am 26. Dezember 1743 im Domkreuzgang beigesetzt.
Fick war nicht nur ein fleißiger Komponist, sondern auch Kopist, vor allem von Werken Vivaldis, die ihn offenbar sehr begeisterten. Manche dieser Werke sind nur als seine Abschriften erhalten. Deshalb lässt sich heute nicht immer sagen, ob er ein Stück selbst komponiert oder nur kopiert hat: Sein Name erscheint auf den Titelblättern mehrfach mit dem Zusatz „di PJ Fick“, bei einigen fehlt das „di“.
Dieses Konzert (Signatur mus 349/19) wurde bereits meisterhaft von Peter Damm und der Staatskapelle Dresden eingespielt und erschien 1978 bei Eterna. 2004 wurden diese Konzerte bei Edel Music als CD neu aufgelegt.